
3 500 000 €
3 500 000 €
Fläche: 1.000 m²;
Das im 12. Jahrhundert erbaute Chateau Septfontaines ist eine mittelalterliche luxemburgische Burg, die auf einem felsigen Bergrücken über der Kirche und dem Dorf Septfontaines in Habscht und einem Teil des Tals der Sieben Burgen thront.
Historiker kennen das genaue Baudatum der ersten Septfontaines-Burg nicht, aber ein Dokument aus dem Jahr 1192 erwähnt einen gewissen Tidier als Besitzer der Burg. Im Jahr 1233 übergab die Gräfin Ermesinde von Luxemburg die Burg und das Dorf als Lehen an Jean de Septfontaines. Im 13. Jahrhundert wurde die Burg erweitert. Im Jahr 1600 ließ Christoph von Criechingen einen quadratischen Turm im Renaissancestil errichten. Im Jahr 1779 zerstörte ein Brand die Burg und sie begann zu verfallen. Im Jahr 1919 wurde das Schloss teilweise abgerissen, doch 1920 versuchten die Besitzer, die Zerstörung zu stoppen und wandelten es in ein herrschaftliches Anwesen um.
Heute umfasst das Schloss das Hauptgebäude, das teilweise renoviert wurde, aber einer Fertigstellung bedarf. Es sollte eine prestigeträchtige Residenz mit dem Vorteil einer Lage oberhalb der malerischen Gegend von Septfontaines sein. Zu den jüngsten Renovierungsarbeiten gehören die Rekonstruktion von Außenwänden, der Einbau eines Aufzugs (der ersetzt werden soll), Betonplatten, Mauerwerk, Holzfenster (die ersetzt werden sollen) sowie verschiedene Heizungs- und Elektrosysteme. Das Dach wurde mit Kupfer erneuert und die Isolierung muss überarbeitet werden.
Das Gebäude ist mit Brücken ausgestattet, die zu zwei Terrassen mit außergewöhnlichem Panoramablick führen, von denen sich eine auf einem runden Turm befindet, während die andere gegenüber der Hauptburg liegt. Im Untergeschoss befindet sich ein großzügiger Parkplatz, der über eine Stahlbetonrampe problemlos Platz für mehr als fünfzehn Autos bietet. Hier sind auch die ersten Arbeiten zum Bau von Holzkonstruktionen zu sehen, die eine Pyramide und eine Glaskuppel zur Beleuchtung des unterirdischen Bodens schaffen sollten. Diese Strukturen verleihen dem Schloss einen modernen Akzent und ziehen die Aufmerksamkeit vom Innenhof aus auf sich.
Die Stätte ist als Nationaldenkmal eingestuft und wird von einem Architekten des Historic Preservation Service gepflegt. Staatliche Zuschüsse fördern Renovierungsarbeiten und eine Vielzahl von Architektur- und Ingenieurstudien steht zur Nutzung zur Verfügung.